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Der kleine
Balaton - ungarisch Kis Balaton genannt - war bis zum Ende
des 18. Jahrhunderts eine von Dampfschiffen befahrene Bucht
des Plattensees.
Im Jahr 1863 errichtete man eine Schleuse und begann, das
Bett des Sió, auszubaggern. Dabei sank der Wasserspiegel
und der See trocknete aus und versumpfte dabei.
Das 15.000 Hektar große Gelände des Kis Balaton
stellt als großflächiges, zusammenhängendes
Feuchtbiotop in ganz Europa eine Einzigartigkeit dar. Ein
Ausflug dahin lohnt sich auf jeden Fall, da es auf der kleinen
Insel Kányavár, die von der Ortschaft Blatonmagyaród
nur zu Fuß über eine Holzbrücke zu erreichen
ist, Aussichtspunkte und Grillplätze, sowie einen Lehrpfad
über die am See vorzufindende Vogelwelt gibt.
Kurz nach Sonnenaufgang kann man bereits erleben, wie die
Tierwelt, zu der die Kormorane, Reiher, Löffler, aber
auch Otter, Marder und Hermeline gehören, zu Leben erwacht.
Außergewöhnlich ist auch die Flora am Kis Balaton.
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